{"id":112,"date":"2014-06-19T21:42:39","date_gmt":"2014-06-19T19:42:39","guid":{"rendered":"http:\/\/villa-dahlem.de\/cms\/?page_id=112"},"modified":"2018-04-14T17:43:25","modified_gmt":"2018-04-14T15:43:25","slug":"klinischer-und-wissenschaftlicher-werdegang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/villa-dahlem.de\/cms\/klinischer-und-wissenschaftlicher-werdegang\/","title":{"rendered":"Klinischer und wissenschaftlicher Werdegang"},"content":{"rendered":"<p><strong>PD Dr. med. habil. Marietta Hopf<\/strong><br \/>\n<a title=\"\u00c4rzte\" href=\"https:\/\/villa-dahlem.de\/cms\/aerzte-villa\/\">zur\u00fcck zu &#8222;\u00c4rzte&#8220;<\/a><\/p>\n<p><strong><em>Juni 1985 &#8211; Januar 1987<\/em><\/strong><br \/>\nwissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f\u00fcr Anatomie der Freien Universit\u00e4t Berlin in der Abteilung von Prof. Dr. med. H.-J. Merker (Direktor)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Schwerpunktforschung:<\/span><br \/>\nRisikoabsch\u00e4tzung von vorgeburtlichen Sch\u00e4digungen<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Embryonalpharmakologie wurde von mir das Thema der Sch\u00e4digung von terratogenen Substanzen am Zytoskelett der Zelle in der Zellkultur wissenschaftlich bearbeitet.<\/p>\n<p><strong><em>Seit Februar 1987<\/em><\/strong><br \/>\nwissenschaftliche Mitarbeiterin in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik und Poliklinik am Universit\u00e4tsklinikum Benjamin Franklin bei Herrn Prof. Dr. med. Hans Scherer (Direktor)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Klinischer Forschungsschwerpunkt seit 1987:<\/span><\/p>\n<p>Funktionell endoskopische endonasale Laserchirurgie (FEELS) mit fasergeleiteten Lasersystemen \u2013 Entwicklung neuer Applikationssysteme und Methoden, Evaluierung der Wirksamkeit verschiedener Lasersysteme auf endonasales Hart- und Weichgewebe.<\/p>\n<p>Hier entstand gerade das klinikeigene Labor f\u00fcr Laserforschung. Zusammen mit meinem damaligen leitenden Oberarzt Herrn PD Dr. Gundlach und dem ehemaligen Chefarzt der HNO-Klinik des Klinikums Ernst von Bergmann (Potsdam) wurden klinikrelevante Grundlagenuntersuchungen f\u00fcr die Applikation verschiedener Lasersysteme in der Kopf-Hals-Chirurgie gemacht. Diese Ergebnisse konnten erfolgreich in klinische Behandlungsverfahren integriert werden.<\/p>\n<p><em><strong>Seit 1988<\/strong><\/em><br \/>\nGastwissenschaftlerin am Institut f\u00fcr Medizinische Physik und Lasermedizin der Freien Universit\u00e4t Berlin (Direktor: Prof. Dr. Ing. Dr. h. c. G.J. M\u00fcller)<\/p>\n<p>Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Hans Scherer wurden von unserer Arbeitsgruppe in enger Zusammenarbeit und mit gro\u00dfer Unterst\u00fctzung der Direktoren des Instituts f\u00fcr Medizinische Physik und Lasermedizin und dem Fachbereich Lasermedizin der Freien Universit\u00e4t Berlin Herrn Prof. Dr. Berlien und Herrn Prof. Dr. M\u00fcller verschiedene Lasersysteme f\u00fcr die minimal invasive Chirurgie der Nase und der Nasennebenh\u00f6hlen parameteroptimiert und praxisrelevant in die klinische Patientenversorgung eingebracht. Die von uns angewandte Methodik der funktionell endoskopischen endonasalen Laserchirurgie f\u00fchrte durch die Miniaturisierung von Endoskopen und Laserapplikationssch\u00e4ften zu einer erfolgreichen minimal invasiven Behandlungsm\u00f6glichkeit mit breitem Indikationsspektrum, die bisher weltweit einzigartig ist.<br \/>\nHerrn Prof. Dr. A. Berghaus, jetziger Ordinarius f\u00fcr HNO-Heilkunde am Klinikum der Universit\u00e4t Gro\u00dfhadern, habe ich es zu verdanken, dass ich bereits als junge Assistentin in die Denkweise und strategische Planung und Durchf\u00fchrung plastisch-rekonstruktiver Eingriffe eingef\u00fchrt worden bin<\/p>\n<p><strong><em>19.01.1993<\/em> Gebietsarztanerkennung f\u00fcr das Fach Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, \u00c4rztekammer Berlin<\/strong><\/p>\n<p>Durch Herrn Prof. Dr. Scherer und die Erlaubnis zur Fortbildung an spezialisierten Ohrenkliniken konnte ich meine mikrochirurgischen Kenntnisse in der sanierenden und h\u00f6rverbessernden Chirurgie des Ohres weltweit erweitern.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Kurse und Hospitation<br \/>\n<\/span>\u25e6 bei Prof. Helms in W\u00fcrzburg<br \/>\n\u25e6 im Howard House Ear Institute, Los Angeles<br \/>\n\u25e6 in der Ohrenklinik von Prof. Portmann in \u00a0Bordeaux<br \/>\n\u25e6 bei Prof. Mirko Tos in Kopenhagen<\/p>\n<p>An unserer Klinik, wie auch auf nationalen und internationalen Operationskursen, konnte ich meinen weiteren klinischen Schwerpunkt, die funktionell-endoskopische endonasale Chirurgie der Nase und der Nasennebenh\u00f6hlenweiter vertiefen.<\/p>\n<p><strong><em>1993-2003<\/em><\/strong><br \/>\nOber\u00e4rztin der Hals-Nasen-Ohren-Klinik und Polikliniken der Charit\u00e9 Berlin, Standort: Universit\u00e4tsklinikum Benjamin Franklin (Direktor: Prof. Dr. med. Hans Scherer)<\/p>\n<p><em><strong>1994-1995<\/strong><\/em><br \/>\nGastwissenschaftlerin am Institut f\u00fcr Anatomie Freie Universit\u00e4t Berlin (Direktor: Prof. Dr. med. H.-J. Merker)<\/p>\n<p>Die fakultative Weiterbildung f\u00fcr die \u201eSpezielle HNO-Chirurgie\u201c und die \u201eZusatzbezeichnung Plastische Operationen\u201c unterstreichen meine breite Erfahrung in konservativen und operativen Behandlungsverfahren im Fach der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.<\/p>\n<p><em><strong>1998<\/strong><\/em><br \/>\n<strong>Zusatzqualifikation \u201eSpezielle HNO Chirurgie\u201c<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>2003<\/strong><\/em><br \/>\n<strong>Zusatzqualifikation \u201ePlastische Operation\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Er\u00f6ffnung meiner Praxis HNO-Berlin-S\u00fcd mit Zulassung zur Vertragsarztt\u00e4tigkeit<\/p>\n<p>Nach meiner Stundenreduzierung an der Universit\u00e4t-HNO-Klinik, an der ich in Dauerstellung besch\u00e4ftigt bin, erfolgte die Er\u00f6ffnung der <strong>HNO Praxis \u2013S\u00fcd<\/strong>. In dieser Praxis finden bis heute im Rahmen der ambulanten Patientenversorgung im Quartal 3500 Patientenkontakte statt. Die Patientenkartei besteht aus 18 000 Patienten. Schwerpunkte sind hier die Diagnostik und Therapie von HNO-Erkrankungen mit <strong>Allergiediagnostik und sublingualer Hyposensibilisierung<\/strong> (250-300 Behandlungen pro Jahr), endoskopische Diagnostik und minimal invasive Therapie von Erkrankungen der Nasenhaupt- und Nasennebenh\u00f6hlen, u.a. durch minimal invasive laserchirurgische Ma\u00dfnahmen in Oberfl\u00e4chenbet\u00e4ubung. Mit dieser Methode der <strong>funktionell endoskopischen endonasalen Laserchirurgie (FEELS)<\/strong> werden von mir im Jahr 300 ca. Eingriffe zur Behandlung von Polypen und Rezidivpolypen, Muschelhyperplasie, chronische Rhinosinusitis mit Erweiterung des mittleren Nasengangs, Synechien bei endonasalen Voroperationen,\u00a0 Septumsporne und Leisten, Tubenventilationsst\u00f6rungen, Mukocelen, Zysten und andere geh\u00f6ren zur t\u00e4glichen Arbeit. Kleinere H\u00e4mangiome und Teleangiektasien des Gesichtsbereiches und Narbenbehandlungen werden mit dem Laser behandelt. In Zusammenarbeit mit dem Schlaflabor der Charit\u00e9 (Prof. Fietze) erfolgt die Abkl\u00e4rung von Ronchopathien und Apnoepatienten.<\/p>\n<p class=\"fliesstext\">Ein weiteres Spezialgebiet ist die <strong>laserchirurgische Behandlung der Epistaxis<\/strong>.\u00a0 Patienten, die an rezidivierendem Nasenbluten im Rahmen ihrer Grunderkrankung der <strong>heredit\u00e4ren h\u00e4morrhagischen Teleangiektasien (M. Osler)<\/strong> leiden, kommen aus ganz Deutschland zur Diodenlaser-Behandlung mit der Glasspatel-Kompressions-Koagulationsmethode,\u00a0 Oslerherde der Haut, der Mundschleimhaut und der Zunge werden therapiert. Da die Erkrankung autosomal dominant vererbt ist, sind ganze Familien in Behandlung. Hier besteht eine Kooperation mit der Laserabteilung von Prof. Berlien im Elisabeth -Krankenhaus Berlin, wo im Rahmen einer OSLER-Sprechstunde ein Staging und ebenfalls Behandlungen durchgef\u00fchrt werden. Bei schwerster Epistaxis erfolgt die Behandlung in Narkose.<br \/>\nEine enge Zusammenarbeit besteht zu namenhaften Kieferchirurgen und Implantologen. Vor <strong>Sinuslift<\/strong> und Implantationen erfolgt von mir die gutachterliche Stellungnahme zur\u00a0 Kieferh\u00f6hlenanatomie und Pathologie aus rhinologischer Sicht zur Durchf\u00fchrbarkeit eines Sinuslifts oder Implantats im Oberkiefer.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich geh\u00f6ren zur Diagnostik die Durchf\u00fchrung von Tonschwellen-, und Sprachaudiogramme, Tympanometrie, \u00fcberschwellige zentrale H\u00f6rteste (BERA, OAE) Videoocculograpische Vestibularisdiagnostik, Rhinomanometrie, Riech- und Schmecktest. Im Rahmen der Notfallversorgung werden auch Infusionsbehandlungen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong><em>2007<\/em><br \/>\nEr\u00f6ffnung der HNO-Privatpraxis Villa Dahlem<\/strong><\/p>\n<p>In der privat\u00e4rztlichen Praxis Villa Dahlem werden ebenfalls wie in der HNO-Berlin-S\u00fcd alle diagnostischen und therapeutischen HNO-\u00e4rztlichen Ma\u00dfnahmen inklusive der Laserchirurgie durchgef\u00fchrt.\u00a0 Hier steht neben dem Diodenlaser auch ein CO2\u2013Laser zur Verf\u00fcgung. In einem ambulanten Eingriffsraum werden hier kleinere Eingriffe in Lokalan\u00e4sthesie durchgef\u00fchrt, ein weiterer Operationsstandort auch f\u00fcr station\u00e4re Patienten ist das DRK-Klinikum Parksanatorium Dahlem. Hier werden von mir haupts\u00e4chlich Operationen der Nasenhaupt- und Nasennebenh\u00f6hlen, Gaumensegeloperationen, kleinere mikrolaryngoskopische CO2-Laserchirurgische Eingriffe durchgef\u00fchrt.<br \/>\nF\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Eingriffe besteht eine Kooperation mit dem Bundeswehrkrankenhaus, der Charit\u00e9 und dem Sankt Gertrauden &#8211; Krankenhaus. Die Villa Dahlem zeichnet sich durch ein sehr hohes medizinisches Niveau universit\u00e4ren Charakters aus. Herr Prof. Scherer, mein werter ehemaliger Lehrer und emeritierte Ordinarius aller drei Universit\u00e4tsklinika der Charit\u00e9 Berlin h\u00e4lt in der Villa Dahlem Sprechstunden f\u00fcr seine Patienten ab. Die Versorgung universit\u00e4rer F\u00e4lle ist seit seiner Emeritierung in Berlin an der Universit\u00e4t nicht mehr gegeben, da es seit 2 Jahren nicht zu einer Nachbesetzung kam.<br \/>\nDie Villa Dahlem wird dar\u00fcber hinaus von vielen ans\u00e4ssigen Botschaften f\u00fcr ihre Mitarbeiter und deren Angeh\u00f6rige sowie Personen aus Wirtschaft, Politik und Kultur genutzt.<br \/>\nIn der Villa Dahlem finden regelm\u00e4\u00dfig Veranstaltungen statt.<br \/>\nMehrmals im Jahr werden Workshops zur endonasalen Laserchirurgie mit Live-Operationen f\u00fcr nationales und internationales Publikum (\u00c4rzte und Salesmanager) durchgef\u00fchrt. Eine enge Zusammenarbeit besteht hier im Rahmen von Forschung und Entwicklung mit der Fa. Dornier medTech und Unterst\u00fctzung der Fa. Storz.<br \/>\nIm Rahmen des zahnmedizinischen Studiengangs besuchen pro Semester 60-80 Studenten die HNO-Vorlesung f\u00fcr Zahnmediziner (eine Semester-Wochenstunde), die von mir in der Villa Dahlem abgehalten wird. Diese Studenten werden von mir auch im Staatsexamen im Fach HNO gepr\u00fcft, au\u00dferdem erfolgen die Bereitstellung von Promotionsthemen und die Betreuung der Doktoranden bis zur BegutachtungIn Weiterf\u00fchrung meiner Habilitationsarbeit \u00fcber den diagnostischen Einsatz der Infrarot-Diaphanoskopie bei Erkrankungen der Nasennebenh\u00f6hlen bin ich im Rahmen eines\u00a0 aktuellen Forschungsprojekts des Fachbereichs Biomedizinische Technik der Charit\u00e9 mit dem Thema: \u201eLichtdiagnostik entz\u00fcndlicher Erkrankungen der Nasennebenh\u00f6hlen\u201c klinischer Partner zur Evaluierung der neuen Technik und Probandenuntersuchung und \u00e4rztliche Beraterin.<\/p>\n<p><em><strong>2010<\/strong><\/em><br \/>\n<strong>T\u00e4tigkeit als Gutachter f\u00fcr die Charit\u00e9 &#8211; Universit\u00e4tsmedizin Berlin <\/strong><br \/>\nIm Rahmen meiner T\u00e4tigkeit als Gutachterin f\u00fcr die Charit\u00e9 &#8211; Universit\u00e4tsmedizin bedankte sich Vorsitzende der Promotionskommision Prof. Dr. med. J.W. Oestmann, auch im Namen der Dekanin, Frau Prof. Dr. Gr\u00fcters-Kieslich im Juni 2011 mit einer Urkunde.<br \/>\nAuszug aus der Danksagung vom 20.06.2011:<br \/>\n&#8222;Die Charit\u00e9 ist stetig um die Qualit\u00e4tssicherung und -steigerung der Promotionen in den Lebenswissenschaften bem\u00fcht. Den Gutachtern und Gutachterinnen kommt dabei eine \u00fcberragende Rolle zu. Ihr Engagement und Ihre fachliche Expertise werden hoch gesch\u00e4tzt.&#8220;<\/p>\n<p><a title=\"\u00c4rzte\" href=\"https:\/\/villa-dahlem.de\/cms\/aerzte-villa\/\">zur\u00fcck zu &#8222;\u00c4rzte&#8220;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PD Dr. med. habil. Marietta Hopf zur\u00fcck zu &#8222;\u00c4rzte&#8220; Juni 1985 &#8211; Januar 1987 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f\u00fcr Anatomie der Freien Universit\u00e4t Berlin in der Abteilung von Prof. Dr. med. H.-J. 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